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Ihr müsst nun eine endgültige Entscheidung treffen, was für euch wichtiger ist - diese Welt hier oder die Gotteswelt

Der Geliebte Babadschi

20. Juni 2010

ICH BIN Babadschi. Heute bin ich wieder zu euch gekommen, um ernst mit euch zu sprechen. Die Stunden bis zur Sommersonnenwende sind gezählt. Die Gottesmöglichkeit, die der Menschheit im Laufe der Mission des Lichtes zur Verfügung gestellt wurde, geht zu Ende.

Ich weiß nicht wie es euch geht, uns macht das traurig.

Seit der Zeit unserer Ansprache zu dem Volk Russlands* sind nun schon drei Jahre vergangen. Die ganze Zeit haben wir das Geschehen beobachtet.

Ich erinnere mich bis jetzt an meine letzte Verkörperung. Ich hatte die Fähigkeit Gottesenergie durch mich zu leiten. Durch diese Energie wurden sehr viele Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zu mir herangezogen, mit dem Ziel das Licht zu erhalten. Ich konnte diese Menschen durchschauen, ihre Gedanken lesen und so viel über ihre Seelen erfahren, was sie selbst oft nicht bekennen wollten, weil sie sich schämten.

All die Menschen aus den verschiedensten Ländern der Welt, die zu mir in den Aschram kamen, waren buchstäblich durch diese Energie herangezogen. Für sie war es auch interessant an vielen schönen Ritualen teilzunehmen, die ich begleitet von Bhajansgesang durchführte.

Natürlich fühlten sich viele Europäer auch durch die Exotik herangezogen. Mich führten meine inneren Prinzipien. So ließ ich alle Anbetungen über mich ergehen. Denn ich verstand, dass es sehr vielen Menschen wichtig war, ihrem Guru äußere Anbetung zukommen zu lassen. Dies entsprach dem Niveau der Entwicklung dieser Menschen.

Jedes Jahr sind so hunderte Menschen zu mir in den Aschram gekommen. Zwischen diesen waren nur einzelne, die mich wirklich als Guru achteten und meine Mission verstanden.

Nun sind wir in ein anderes Land gekommen - nach Russland. Hier benutzen wir eine andere Methode, in Form der Gabe unserer Botschaften. Denn der größte Teil der Menschen nutzen Internet, lesen Bücher und bekommen die Energie durch das geschriebene Wort. Für sie ist der Energiegehalt unserer Botschaften nicht so wichtig, sondern für die ist das mentale Nahrung für ihr Gehirn.

Nicht nur einige hundert, sondern Tausende auf der ganzen Welt lesen unsere Lehre. Die frühere Situation wiederholt sich. Wieder sind es sehr viele, die nur kommen, um Wunder zu betrachten. Doch sehr wenige sind dabei, die wahrhaftig zur Arbeit der Meister stehen und noch weniger sind es, die Treue zu unserer Gesandten beweisen. Sie - unser Vertreter der Hierarchie in der Welt - ist die Hauptperson im ganzen Prozess. Ob die Menschen unseren Vertreter, durch den wir unsere Botschaften geben, aufnehmen oder nicht, eröffnet entweder die Gottesmöglichkeit zur Entwicklung der Menschheit oder beendet sie.

Also, die Frist betrug drei Jahre für das Volk, um unsere Gesandte anzunehmen und sich um sie zu kümmern. Was ist in dieser Zeit passiert? Zwei Jahre beschäftigte sich unsere Gesandte mit dem Bau des Aschrams. Im dritten Jahr musste sie dann Gerichtsprozesse über sich ergehen lassen. Zwischen den Gerichtsverfahren kümmerte sie sich um organisatorisches, wie handwerkliches, Feldarbeit und Renovierungen, die im Moment nötig waren.

Wahrscheinlich war dies alles nötig und wie jede Tätigkeit, die dem Allgemeinwohl dient, schuf dies einen unvergänglichen Schatz im Himmel für unsere Gesandte.

Was ist mit dem Volk? Dem Volk ging das Wichtigste verloren: die Übergabe unserer Worte, unsere Lehre, sowie Seminare.

Seht die Sache einmal aus unserer Position. Würdet ihr weiterhin Energie in eine Sache investieren, von der kein Einkommen zu erwarten ist? Nun muss ich euch sagen, dass unsere Vorstellung vom Einkommen sich sehr von der euren unterscheidet. Aus irgendwelchen Gründen denkt ihr, dass Geld alles regelt und hat man Geld, dann geht schon alles. Wir verstehen aber unter Einkommen und Gewinn ein Wachstum des Niveaus des Bewusstseins der gesamten Nation. Es gibt auch Kriterien, nach denen wir das Niveau des Bewusstseins einschätzen können. Das Hauptkriterium ist das Verhältnis zu derjenigen, die unsere Worte übermittelt - unserer Gesandten - und ob unseren Vertreter auf der Erde genug Achtung entgegen gebracht wird. Außerdem, ob es Menschen gibt, die dann auch in ihrem Alltag nach den Kriterien unserer Lehre leben?

Ihr könnt mich versuchen davon zu überzeugen, dass ihr nach diesen Regeln lebt: die Rosenkranzgebete lest, Häuser in der Natur baut und euch mit der Erziehung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt.

Wahrscheinlich macht ihr das sogar alles, dies aber laienhaft durch das Niveau eures Bewusstseins. Wir wünschten dies könnte nach den Vorstellungen, die wir mit unserem Niveau des Bewusstseins haben, geschehen. Es gibt nämlich eine Menge Steine im Wasser. Unter denen können sich Strudel bilden, welche man nicht sehen kann, aber einplanen muss. Grundsätzlich muss jeder Schritt entsprechend dem Gottesziel und dem Gottesmuster durchgedacht werden. Ihr beurteilt aber alles nach euren menschlichen Maßen. Dieses ist leichter für euch, denn man muss nichts in seinem Inneren ändern. Ich bin mir sicher, bald werden die Geschäftemacher bei der Einweihung eines Aschrams den Gemeinden den Schlüssel übergeben.

Das wird so kommen, wenn ihr nicht über das Wichtigste nachdenkt und das ist das Niveau des Bewusstseins, was ihr erreichen müsst. Ein Kriterium, um das Niveau eures Bewusstseins festzustellen, - ist euer Verhältnis zu unserer Gesandten. Es ist unmöglich eine Lehre anzunehmen, wenn man zu deren Quelle verächtlich eingestellt ist. So wird sich augenblicklich alles, was ihr aus dieser Quelle nehmt, von Gold zu Asche verwandeln.

Die Achtung der Höheren Quelle ist eine notwendige Bedingung. Bekommt ihr ohne diese Achtung durch die Lehre auch Nutzen?

Trotz allen Hindernissen auf dem Weg gaben wir drei Jahre lang unsere Lehre. Trotz dem Bau des Aschrams und trotz gerichtlicher Verfahren.

Das kosmische Gesetz ist unnachgiebig. Ein neues Niveau des Bewusstseins bekommt man nur dann, wenn die Kenntnisse auf der Basis der bedienungslosen Liebe zum Lehrer und Treue gegenüber den Meistern erworben wurden. Wir werden das Niveau unserer Anforderungen nicht herabsetzen, nur um dem Ego unserer Schüler einen Gefallen zu tun, die in dem Dienen für Gott ihren Nutzen suchen. Ihr müsst nun eine endgültige Entscheidung treffen, was für euch wichtiger ist - diese Welt hier oder die Gotteswelt. Nur diese eine Wahl ist es, die ihr bei euren täglichen so scheinbar vielfältigen Entscheidungen, treffen müsst.

Wir hielten die ganze Zeit die Türen der Gottesmöglichkeit weit geöffnet. Jetzt ist eine andere Etappe gekommen.

Die Sitzung des Karmischen Rates analysiert die Ergebnisse der vergangenen Arbeit und trifft ihre Beschlüsse schon innerhalb der nächsten zwei Wochen.

ICH BIN Babadschi.

*siehe die “Ansprache der Meister der Weisheit zu dem Volk Russlands

 

 

Aus dem Russischen übersetzt von Andrea Mai

 

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Russland, Omsk

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