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Werdet nie erwachsen auf dem Weg die Göttliche Wahrhaftigkeit zu erlangen

Der Geliebte Surya

9. März 2005

ICH BIN Surya, und ich bin an diesem Tag von der Großen Zentralen Sonne herniedergestiegen, um das Wort Gottes durch unseren Botschafter weiterzugeben. Vor fast einem Jahr hatte ich die Ehre, den Nimbus des Gottgesandten um Tatyana zu legen. Damals konnte sie nicht glauben, dass dieses Ereignis in Ihrem Leben realistischer geschieht, als alles, was um sie herum auf physischer Ebene passiert.

 Den Nimbus des Botschafters bekommt man nicht einfach so. Man muss ihn sich verdienen. Diesen Verdienst jedoch erwirbt man nicht in einem Leben. Man braucht dazu eine ganze Reihe von Inkarnationen, in welchen das Individuum seine unbedingte Treue gegenüber dem Willen Gottes beweisen muss, um dieses Nimbus würdig zu sein.

 Außerdem müssen die Verdienste der Vergangenheit in der jetzigen Inkarnation bestätigt werden. Ohne diese Bestätigung ist der Erhalt des Nimbus unmöglich. Wie erfolgreich Ihre Dienste in der Vergangenheit auch sein mögen, letztendlich kommt es auf die gegenwärtige Leistungen an.

 Deswegen schenken wir der Prüfung der Individuen, die den Nimbus bereits in der Vergangenheit besaßen, besondere Aufmerksamkeit. Wir haben einige Individuen, die sich ständig in Inkarnation befinden, auch bereits in der Vergangenheit den Nimbus des Botschafters besaßen und durch Ihr Potenzial bereit sind, die Gesandtschaft erneut zu bestätigen.

 Die Frage der Vergabe des Nimbus an dieses oder jenes, sich in Inkarnation befindliche Individuum wird auf höchster Ebene - auf der Großen Zentralen Sonne beschlossen. Daher bitte ich Euch, den Nimbus des Botschafters, der nunmehr auf Tatyanas Schultern ruht, mit Ehrerbietung anzunehmen.

 Sofort nach der öffentlichen Erklärung ihrer Gesandtschaft wird jede Missachtung, die Ihr gegenüber unserem Botschafter zum Ausdruck bringen solltet, ein Karma über Euch bringen, das zwischen Euch und Gott steht. Das ist aber die jenige Art von Karma, die am schwierigsten zu transformieren ist. Wir beschützen unsere Botschafter, und es ist nicht an Euch zu entscheiden, wen wir auserwählen.

 Bei den derzeitig auf der Erde herrschenden Bedingungen wollen wir das Zusammenwirken unserer Botschafter entwickeln. Wie Ihr wisst, war es in der Vergangenheit so - wenn sich zwei unserer Botschafter in ihrer körperlichen Inkarnation getroffen haben und in Kontakt miteinander getreten sind, haben sie sich in der Regel nicht als Botschafter erkannt und waren somit nicht in der Lage, zusammenwirken zu können. Das hängt natürlich auch vom Bewusstseinsgrad des Botschafters n ab und kann erst überwunden werden, wenn eine neue Etappe kosmischer Möglichkeiten eintritt.

Der Geliebte Sanat Kumara hat über diesen Botschafter zu Euch gesagt, dass die Zeiten sich geändert haben. Die Zeiten haben sich tatsächlich geändert. Und nun treten wir in eine Etappe ein, in welcher zwei und mehr unserer Botschafter sich gegenseitig erkennen und zusammen wirken können.

 Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass der Verstand der sich in Inkarnation befindlichen Menschen ein und dieselbe Göttliche Wahrheit unterschiedlich aufnimmt. Bedingt ist dies durch die unterschiedlichen Weltanschauungen, denen der Verstand des jeweiligen Individuums zu Beginn der gegenwärtigen Inkarnation ausgesetzt wurde. Gerade darin bestand schon immer die Schwierigkeit – in scheinbar ganz unterschiedlichen Ansichten über Gott gemeinsame Berührungspunkte der Individuen zu finden, denn diese Ansichten werden durch das äußere Bewusstsein zum Ausdruck gebracht.

 Aber wenn Ihr Euch in Eurem Bewusstsein erhebt und eine höhere Bewusstseinebene erreicht, werdet Ihr sehen, dass das, was Eurem äußeren Bewusstsein ein unüberbrückbarer Widerspruch schien, lediglich verschiedene Herangehensweisen an ein und dieselbe Wahrheit darstellt. Glaubt mir, es lohnt sich nicht mit Eurem begrenzten Verstand einem wie auch immer gearteten Verständnis der einen oder anderen Wahrheit nachgehen zu wollen. Euer Bewusstsein ist so unvollkommen, dass es einfach dumm wäre, die eigene Wahrheit als einzig wahre und unfehlbare hinzustellen. Das ist genauso, wie bei zwei Streitenden, von denen der eine behauptet, dass die Erde im Meer auf drei Walen schwimmt, und der andere, dass die Erde auf drei Elefanten ruht. Dieser Streit mag Euch jetzt lächerlich erscheinen aber dabei hatte die Mehrheit der religiösen Konflikte und Kriege im Grunde ähnliche Ursachen.

 „Ihr seid Kinder. Ihr sitzt am Ufer des Ozeans der Göttlichen Weisheit, und versucht, diese Weisheit mit Eurem kindlichen Verstand zu begreifen. Verlasst niemals diesen Zustand des kindlichen Bewusstseins. Werdet nie erwachsen in Fragen der Göttlichen Wahrheit. Seid wie Kinder, und Ihr werdet es schaffen, in Eurem Bewusstsein solche Höhen zu erlangen, die für vorherige Generationen der Menschheit unerreichbar waren.“

 Ich betrachte die Erde mit meiner eigenen geistigen Anschauung. Vor mir tut sich ein immer größer werdender Abgrund auf, der das Bewusstsein der Menschen spaltet - ein Teil der Menschheit wird es der Göttlichen Wahrheit erlauben, sich in ihrem Herzen niederzulassen, der andere Teil der Menschen jedoch wird stur bei ihrem Verständnis einer einzigen Wahrheit bleiben, die ihnen nur deswegen als richtig erscheint, weil sie zusammen mit dem Glauben der Ahnen übernommen wurde. Und es gibt auch solche Menschen, die in ihrer Entwicklung so weit zurückgeblieben sind, dass sie in ihrem Alltag aufgehört haben, sich an den Namen Gottes zu erinnern.

 Wir sind bereit, der Menschheit der Erde jedwede mögliche Hilfe zuteil werden zu lassen, wir sind bereit, die ganze Kraft der Himmel für diese Hilfe zu mobilisieren, aber wir können Euch diese Hilfe erst zukommen lassen, wenn Ihr darum bittet.

 Weshalb wendet Ihr Euch nicht aufrichtig in Euren Herzen an Euren Himmlischen Vater und bittet um Hilfe? Was hindert Euch daran? Ich werde es Euch sagen - Euch hindert Euer Karma, das zwischen Euch und Gott steht. Das erste, was Ihr tun müsst, ist Euch in euren Herzen aufrichtig zu wünschen dieses Karma zu überwinden.

 Gott kann alles, aber warum wollt Ihr seine Hilfe nicht annehmen? Ihr habt Euern Ursprung vergessen, habt vergessen, woher Ihr gekommen seid.

 Beleidigt meine Botschafter nicht, die gekommen sind, Euch daran zu erinnern. Wisst, dass die Missachtung der Göttlichen Gesandten gleichbedeutend mit Missachtung Gottes selbst ist. Und das ist eine schwere Sünde, für die nur mit großem Leid gebüßt werden kann.

 Mir tut es weh, all das Leid zu sehen, das die Menschen der Erde ertragen müssen. Ich möchte möglichst vielen dieser Leidenden nahe bringen, dass Ihr Euer Leid selbst verschuldet habt und dass nur Ihr selbst Euch von diesem Leid buchstäblich mit dem Schwung eines Zauberstabs befreien könnt. Ihr sollt einfach Gott in Eure Herzen aufnehmen. Ihr sollt Eure Herzen der Göttlichen Wahrheit öffnen und es den Kindern am Rande des Ozeans gleich tun beim Erlangen dieser Wahrheit.

 Ich lasse Euch allein mit Euren Gedanken über Gott und seine Botschafter in Euren Herzen. Ich bitte Euch zu bedenken, dass jeder von Euch mein Botschafter werden kann. Gesandtschaft ist einfach ein bestimmtes Maß an Errungenschaften auf dem Weg der aufrichtigen Dispensation der Göttlichen Wahrheit.

 Jetzt will ich, dass Ihr Eure Herzen öffnet und Euch wünscht, dass Ihr von der einen und nur der einen Eigenschaft befreit werdet, die Euch Eurer Meinung nach auf Eurem Weg am meisten behindert. Wünscht Euch in Euren Herzen aufrichtig, von dieser Eigenschaft befreit zu werden und ich werde Euch dabei helfen. Der Grad dieser meiner Hilfe wird proportional Eurem Glauben an Gott und die Göttliche Wahrheit sein. Das ist mein Geschenk an Euch, das ich Euch heute mache.

ICH BIN Surya und ich hoffe auf ein Treffen mit denen unter Euch, die bereit sind diese neue Möglichkeit, diese neue Dispensation*, anzunehmen.

 

 

* Unter dem Begriff „Dispensation“ wird hier gemeint, dass es den Menschen durch eine besondere Göttliche Gnade ermöglicht wird, sich von einer oder mehreren eigenen unvollkommenen Eigenschaften zu befreien.

 

 

 Aus dem Russischen übersetzt von Tatyana van Düllen

 

 

 

Copyright © 2005-2009 Tatyana Mickushina

Russland, Omsk

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